
Technische Trocknung: So wird Ihr Gebäude nach einem Wasserschaden wieder trocken
Nach einem Wasserschaden sieht die Oberfläche oft schnell wieder trocken aus. Darunter – im Estrich, in der Dämmschicht, in Hohlräumen – bleibt die Nässe. Genau dort entstehen Schimmel und Bauschäden.
Warum Lüften allein nicht reicht
Eingeschlossene Feuchtigkeit kommt durch Lüften kaum heraus. Starkes Heizen kann sogar schaden: Böden verziehen sich, Estrich reißt. Sicher ist nur eine gemessene, technische Trocknung.
Die drei Phasen
- Messen: Mit Feuchtemessgeräten ermitteln wir, wie tief und weit sich die Nässe ausgebreitet hat – auch unter Böden und in Wänden.
- Technik wählen: Kondenstrockner für die Raumluft, Adsorptionstrockner bei Kälte oder starker Nässe, Dämmschichttrocknung im Saug- oder Druckverfahren, Hohlraumtrocknung für schwer erreichbare Stellen.
- Trocknen und kontrollieren: Die Geräte laufen durchgehend, wir prüfen regelmäßig die Werte und schließen mit einer Messung ab.
Wie lange dauert es?
Meist 7 bis 21 Tage. Dicke Estriche und nasse Dämmschichten brauchen länger. Wichtig ist, dass schonend getrocknet wird, damit keine neuen Risse entstehen.
Typische Fehler bei der Eigen-Trocknung
- nur oberflächlich trocknen
- Schimmel durch zu wenig Luftaustausch
- Schäden an Böden durch falsches Heizen
- Probleme mit der Versicherung, weil Messprotokolle fehlen
Mehr zur Leistung: Technische Trocknung.
